Behandlung von Enddarmerkrankungen

80 Prozent der über 30-Jährigen sind zumindest einmal im Leben von symptomatischen Hämorrhoiden betroffen, Männer häufiger als Frauen. Die moderne Dermatologie kennt sanfte Behandlungsmethoden, die vor allem im frühen Stadium dem operativen Eingriff überlegen sind. Thrombosen im Analbereich kann man hervorragend mit dem Laser behandeln.

Schmerzhafte Analfissuren reagieren sehr gut auf Entspannungstechniken sowie die regelmäßige Anwendung krampflösender Cremes. In schweren Fällen ist Botulinumtoxin eine hochwirksame Option. Ein oftmals schmerzhaft quälendes, häufig verschwiegenes Problem ist chronischer Juckreiz im Enddarmbereich. Eine fachgerechte dermatologische Behandlung vermag in den meisten Fällen dauerhaft Abhilfe zu schaffen. Ärztlicher Rat zur richtigen Ernährung kann schweren Erkrankungen vorbeugen – Experten gehen davon aus, dass mehr als ein Drittel aller Darmkrebserkrankungen auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind.

10 verbreitete Enddarmerkrankungen

Über Probleme mit dem Enddarm spricht man nicht gerne - nicht einmal mit seinem Arzt. Dabei sind solche Erkrankungen keineswegs selten: Mehr als 50 Prozent der über 30-Jährigen haben irgendwann mit Beschwerden wie Hämorrhoiden zu kämpfen.

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind die am häufigsten auftretende Enddarmerkrankung in Deutschland. Sie entstehen, wenn sich die Gefäßpolster, die den Darm nach außen abdichten, vergrößern. Ursachen hierfür sind unter anderem erbliche Bindegewebsschwäche, starkes Pressen beim Stuhlgang oder übermäßiger Gebrauch von Abführmitteln.

Darmkrebs

Das Colon- und Rektumcarcinom, bekannt als Darmkrebs, hat die Fähigkeit, den gesamten Darm zu befallen, jedoch sind Erkrankungen des Dünndarms und Anus selten anzutreffen. In der Regel bezieht sich der Begriff Darmkrebs auf Tumoren des Dickdarms, die sich langsam aus gutartigen Vorstufen entwickeln. Eine frühzeitige Entdeckung des Krebses durch Ihren Arzt kann Ihnen eine vollständige Heilung ermöglichen.
Eine regelmäßige Krebsvorsorge ist die wichtigste Maßnahme, um Darmkrebs wirkungsvoll vorzubeugen. Wenn Sie an einem Polyposis-Syndrom oder einer chronischen Darmerkrankung leiden oder bereits Fälle von Darmkrebs in Ihrer Familie aufgetreten sind, sollten Sie die verschiedenen Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig durchführen lassen, um dem Krebs effektiv vorzubeugen.Das Colon- und Rektumcarcinom, bekannt als Darmkrebs, hat die Fähigkeit, den gesamten Darm zu befallen, jedoch sind Erkrankungen des Dünndarms und Anus selten anzutreffen. In der Regel bezieht sich der Begriff Darmkrebs auf Tumoren des Dickdarms, die sich langsam aus gutartigen Vorstufen entwickeln. Eine frühzeitige Entdeckung des Krebses durch Ihren Arzt kann Ihnen eine vollständige Heilung ermöglichen.
Eine regelmäßige Krebsvorsorge ist die wichtigste Maßnahme, um Darmkrebs wirkungsvoll vorzubeugen. Wenn Sie an einem Polyposis-Syndrom oder einer chronischen Darmerkrankung leiden oder bereits Fälle von Darmkrebs in Ihrer Familie aufgetreten sind, sollten Sie die verschiedenen Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig durchführen lassen, um dem Krebs effektiv vorzubeugen.

Afterriss - Schmerzhafte Verletzung im Analkanal

Eine Analfissur, auch als Afterriss bekannt, beschreibt eine Verletzung in der Haut des Analkanals, welche sich am Übergang zum After befindet. Die typischen Symptome sind Schmerzen und mögliche Blutungen während des Stuhlgangs. In den meisten Fällen handelt es sich um einen frischen Riss, welcher sich innerhalb kurzer Zeit von selbst heilt. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass sich daraus ein chronisches Geschwür entwickelt, welches mit Vorpostenfalten und Wucherungen im Afterbereich einhergehen kann.
Eine frische Analfissur kann durch Salben und allgemeine Maßnahmen behandelt werden, jedoch bedarf ein chronisches Geschwür manchmal einer Operation. Es ist wichtig, bei ersten Anzeichen eines Afterrisses einen Arzt aufzusuchen, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten. Je früher eine Analfissur behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Chronische entzündliche Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms

Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms, die chronisch entzündlich sind, stellen eine Herausforderung für Patienten und Ärzte dar. Ein Beispiel hierfür ist die Colitis ulcerosa, die ähnliche Symptome aufweist wie der Morbus Crohn, inklusive krampfartiger Schmerzen und blutigem Durchfall. Im Gegensatz zu Morbus Crohn beschränkt sich Colitis ulcerosa jedoch auf den Dickdarm und nicht den Übergang zwischen Dünn- und Dickdarm. In beiden Fällen zielt die medikamentöse Behandlung darauf ab, die Patienten langfristig beschwerdefrei zu halten und Krankheitsschübe zu verhindern oder hinauszuzögern. Eine individuelle Therapie ist von großer Bedeutung, um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Analekzem

Ein juckender Hautausschlag im Analbereich, auch bekannt als Analekzem, stellt eine der häufigsten Erkrankungen in der Proktologie dar. In den meisten Fällen sind vergrößerte Hämorrhoiden für die Entstehung des Ekzems verantwortlich. Durch eine ärztliche Behandlung des Hämorrhoidalleidens verschwindet das Analekzem oft von selbst.
Insbesondere zu Beginn der Erkrankung empfiehlt es sich, Salben oder Sitzbäder zur Linderung der Beschwerden anzuwenden. Zudem sollte man auf eine übermäßig parfümierte Analhygiene verzichten, da Seifen oder Parfums die Haut im Analbereich zusätzlich reizen können.

Divertikelkrankheit

Die Divertikelkrankheit ist eine Erkrankung des Darms, bei der es zu einer Entzündung der Ausstülpungen der Darmwand, den Divertikeln, kommt. Normalerweise sind diese harmlos und verursachen keine Beschwerden. Doch wenn sie sich durch eine Darmträgheit oder einen Stau von Stuhl entzünden, können heftige Bauchschmerzen, Blähungen, Verdauungsstörungen und Fieber auftreten.
Die Behandlung der Divertikulitis hängt vom Stadium und der Schwere der Erkrankung ab.

Feigwarzen

Feigwarzen sind eine sexuell übertragbare Krankheit, die in der Regel durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird. Allerdings können die Viren auch durch Berührung mit den Händen oder gemeinsam genutzte Hygieneartikel wie Handtücher von einer Person auf eine andere übertragen werden. Die Erreger von Feigwarzen gehören zu den Humanen Papillomviren (HPV), insbesondere zu den als nicht krebsauslösend geltenden HPV-Typen („Low-Risk“-Viren). Diese Virenart führt oft zu sichtbaren Feigwarzen, die auch als Condylomata acuminata oder Kondylome bezeichnet werden. Sie erscheinen als kleine weiße oder rötliche Knötchen und können sich ohne Behandlung zu Warzen bis hin zu großen, blumenkohlartigen Gebilden entwickeln.
Kondylome betreffen vor allem die Schamlippen bei Frauen und die Penisfurche sowie die Vorhaut bei Männern. Sie können jedoch auch im Afterbereich auftreten oder das Innere der Vagina sowie den Enddarm besiedeln. Die Therapie bei Feigwarzen hängt hauptsächlich von der Größe und Anzahl der Warzen sowie ihrer Lokalisation ab. Es gibt verschiedene Cremes und Lösungen, mit denen Feigwarzen behandelt werden können. Wenn die Kondylome jedoch sehr ausgedehnt oder innerlich sind, sind Cremes und Lösungen nicht geeignet. In diesem Fall hat der Arzt andere Möglichkeiten, um die Feigwarzen zu behandeln.

Reizdarm

Es gibt Momente, in denen der Magen-Darm-Trakt schmerzt und sich unangenehm bemerkbar macht. Blähungen, Durchfall oder Verstopfung können dabei die Folge sein. In vielen Fällen steckt dahinter das Reizdarmsyndrom, welches auch als „Colon irritabile“ bekannt ist. Obwohl der Darm in seiner Funktion gestört ist, kann der Arzt keine körperlichen Erkrankungen wie Infektionen oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen diagnostizieren. Dennoch ist das Leiden der Betroffenen oft genauso schlimm wie bei organischen Krankheitsbildern. Das Reizdarmsyndrom betrifft in erster Linie den Enddarm und kann langfristig zu vielen unangenehmen Symptomen führen.

Stuhlinkontinenz

Wenn Ärzte von Stuhlinkontinenz sprechen, meinen sie damit, dass Betroffene nicht in der Lage sind, ihre Ausscheidungen willentlich zu kontrollieren. Stattdessen kommt es zu unkontrollierten und spontanen Entleerungen des Darms. Diese Form der Inkontinenz ist nicht nur ein physisches, sondern auch ein psychisches Problem, das die Betroffenen stark belastet. Um die Ursache der Stuhlinkontinenz zu finden, können verschiedene Untersuchungen wie eine Ultraschalluntersuchung des Enddarms durchgeführt werden.

Verstopfung

Wenn ein Patient über Verdauungsprobleme klagt, die sich auch objektiv feststellen oder messen lassen, spricht ein Mediziner von einer Verstopfung. Ein Mensch gilt als verstopft, wenn er weniger als dreimal in der Woche Stuhlgang hat. Dabei muss die Ursache nicht zwangsläufig körperlicher Natur sein, denn auch bestimmte Medikamente können Verstopfungen hervorrufen.

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