Biostimulation
Biostimulation
Unter Biostimulation versteht man die Anregung der körpereigenen Produktion von neuem Kollagen und Elastin. Dieser Prozess wir durch Radiesse, einen biologisch abbaubaren Filler, äußerst effizient stimuliert, was zu einer natürlichen Verbesserung der Hautqualität und Straffung des Gewebes führt.
Radiesse besteht aus winzigen Calciumhydroxylapatit-Kügelchen, der Stoff, aus dem die Knochen sind. Diese Kügelchen setzen eine Art Wundheilungsprozess in Gang, was zur Folge hat, dass vermehrt Bindegewebe gebildet wird.
Auf einem etwas anderen Weg haben auch CO2-Laser, microfokussierter Ultraschall (Ultherapy) sowie Microneedling und Radiofrequenz (Infini) einen ähnlichen Effekt. Winzigste Wunden unter der Haut bewirken eine ausgeprägte Neubildung von Bindegewebe.
Das Ergebnis ist eine komplette Hautverjüngung.
Biostimulation kann am gesamten Körper angewendet werden.
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Was passiert bei Biostimulation?
Zunächst wird das zu behandelnde Gebiet präzise definiert und das ideale Verfahren eingehend erläutert. Die Verfahren werden schmerzarm gestaltet.
Radiesse, je nach Behandlungsziel auch verdünnt (diluted Radiesse), wird fein unter die Haut verteilt, um eine optimale Regeneration zu erreichen. Anfangs werden Falten durch die aufbauende Wirkung gemildert und fehlendes Volumen wird ausgeglichen. Dies führt zu einer nachhaltigen Verbesserung des Hautbildes und einer natürlichen Straffung. Dank unserer Verwendung besonders feiner und stumpfer Mikronadeln ist das Verfahren äußerst schonend und minimalinvasiv.
CO2-Laser, Infini und Ultherapy wirken nach einem ähnlichen Prinzip: der Co2 – Laser erzeugt kleinste säulenförmige Verletzungen in den obersten Hautschichten. Bis zu 10 Tage nach der Behandlung können Krusten sichtbar sein.
Infini und Ultherapy erzeugen ebenfalls einen Wundheilungsreiz, die oberen Hautschichten bleiben jedoch weitgehend unverletzt. Im Falle von Ultherapy kann man bis zu einer Gewebstiefe von 5 mm behandeln.
Nach einer Behandlung mit Infini oder Ultherapy ist in der Regel nur eine geringe Rötung und Schwellung sichtbar. Die Patienten sind sofort gesellschaftsfähig.
Biostimulation verbessert also das Hautbild durch die Anregung natürlicher, körpereigener Prozesse.
Wo wird die Biostimulation eingesetzt? Die Biostimulation kann abhängig von den Wünschen des Patienten am ganzen Körper eingesetzt werden
Was ist zu beachten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen?
Nach der Behandlung sollten Sie für 4 Wochen UV-Licht meiden. Gelegentliche kleine Blutergüsse können problemlos überschminkt werden. Die Resultate sind langanhaltend.
Biorevitalisierung als Alternative zu Botox?
Die Biorevitalisierung ist ein fortschrittliches Verfahren der ästhetischen Medizin, welches die Haut durch gezielte Injektionen mit kleinen Mengen von Hyaluronsäure, Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Antioxidantien versorgt. Dieser „Impfstoff“ wirkt feuchtigkeitsspendend und regt die Produktion von Kollagen und Elastin an, wodurch die lokale Durchblutung verbessert wird. Deshalb ist die Biorevitalisierung auch unter den Namen Biostimulation oder Biolifting bekannt.
Die Biorevitalisierung wird vor allem im Anti-Aging-Bereich eingesetzt, um das Aussehen trockener oder matter Haut zu verbessern und den Anzeichen der Zeit entgegenzuwirken. Die Behandlung konzentriert sich hauptsächlich auf das Gesicht, kann jedoch auch an Hals, Händen und Dekolleté angewendet werden.
Obwohl Hyaluronsäure als der wichtigste und grundlegendste Inhaltsstoff gilt, gibt es keine Standardformel für die Biorevitalisierung. Jeder Arzt bzw. jede Ärztin entscheidet selbst, welcher „Cocktail“ an biorevitalisierenden Wirkstoffen bevorzugt wird.
Häufig gestellte Fragen
Wie wirkt Biosimulation?
Diese speziellen Wirkstoffe sollen helfen, den Prozess der Hautalterung auf unterschiedliche Weise zu bekämpfen.
- Zunächst steigern sie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, wodurch diese sofort mehr Spannkraft und Fülle erhält.
- Darüber hinaus stimulieren sie die metabolische Aktivität der Fibroblasten, was wiederum die endogene Produktion von Kollagen anregt – dem Protein, das die Stützstruktur der Haut bildet.
- Außerdem bieten diese Wirkstoffe auch Schutz gegen freie Radikale und deren schädliche Wirkungen auf die elastischen und Proteinfasern der Lederhaut.
Wie häufig sollte eine Biorevitalisierung durchgeführt werden?
Die Anzahl der benötigten Behandlungen hängt von den gewünschten Resultaten ab und kann bis zu viermal im Abstand von 2-4 Wochen durchgeführt werden. Eine Kollagen-Therapie kann auch als Einzelbehandlung erfolgen.
- Für eine langanhaltende Wirkung wird eine weitere Wiederholung der Therapie nach drei bis sechs Monaten empfohlen.
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